Individuelles Lernen

Da in den Klassen durch die Jahrgangsmischung und die Inklusion die ohnehin in jeder Klasse schon vorhandene Heterogenität (Verschiedenartigkeit - jeder Mensch ist einzigartig) weiter auf die Spitze getrieben wird, muss sich der Unterricht zwangsläufig am Einzelnen orientieren.

Der Unterricht ist also binnendifferenziert, begabungs- und kompetenzorientiert.

Kinder und Jugendliche müssen entsprechend ihrer Begabungen und Möglichkeiten lernen können. Durch eine vielfältig gestaltete Lernumgebung und die Möglichkeit eigene Ziele zu wählen, gemeinsam zu lernen und andere zu unterrichten, werden Qualifikationen und Kompetenzen ermöglicht wie:

  • Handlungskompetenz
  • Eigeninitiative
  • Teambildung und Netzwerkdenken
  • Kreativität
  • Nutzen von Begabungen
  • Selbstorganisation
  • Zeitmanagement

 

Der Unterricht ist projekt- und teamorientiert

Das Lernen im Team oder im Netzwerk bietet für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der qualitativ stärkeren und auch quantitativ häufigeren Teilnahme am Unterrichtsgeschehen und damit nach Erkenntnissen der Hirnforschung des größeren Lerneffekts.

Die u.a. in der Hirnforschung geforderte Ermöglichung ganzheitlichen Lernens an und durch eigene Erfahrungen wird somit ebenso eingelöst, wie die Forderung der Richtlinien und Lehrpläne in NRW nach fächerübergreifendem Unterricht.

Zudem weisen Untersuchungen daraufhin, dass diese Formen des Unterrichts helfen, der zunehmenden Minderleistung der Jungen im schulischen Bereich zu begegnen und diese in ihren Lernchancen zu unterstützen. Außerdem sind die hierbei erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten im Hinblick auf eine erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben von Bedeutung.

 

Unterrichtseinheiten außerhalb der Schule in Form von Projekten oder „Lernen durch Engagement“

Wie in anderen Reformschulen in Deutschland üblich, sollen auch unsere Schülerinnen und Schüler nach Absprache in bestimmten Projekten die Möglichkeiten haben, außerschulische Lernerfahrungen in Betrieben oder Vereinen des Stadtteils zu machen. Ebenso soll es möglich sein, dass Jugendliche aufgrund eines gewählten Projektes andere Orte des Lernens aufsuchen. Wir möchten so die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler unterstützen und die Bedeutung des Lernens für das eigene Leben auch außerhalb der Schule verdeutlichen.

individuelles Lernen