FAQ - Häufige Fragen

Wann kommt die Schule?

Das wissen wir leider nicht genau, da es immer noch viele offene Fragen zu klären gibt. Angefangen von der Raumfrage bis hin zur endgültigen Genehmigung durch das Land NRW.
Im Moment peilen wir als Start das Jahr 2016 an. Dann würden wir gerne direkt von Klasse 1 - 5(6) starten.

Ist die Schule nicht "weg vom Fenster", seitdem es eine Gesamtschule in Kohlscheid und bald auch eine in Würselen geben wird?

Nein! Im gesamten Gebiet der Region Aachen gibt es kein vergleichbares Angebot für inklusives Lernen von Klasse 1 bis 13, das auf so viele Jahre der Erfahrung bauen kann.

Warum reicht denn nicht die Gesamtschule?

Das pädagogische Konzept unserer Schule geht über das Konzept der "Schule für alle" der Gesamtschulen hinaus. Nur hier ist es möglich, ohne Brüche, also ohne Schul-/Systemwechsel von Klasse 1 bis zum Abschluss zu lernen. Unverhandelbarer Teil des Konzeptes ist auch, dass eine gewisse Größe (Schülerzahl) nicht überschritten wird. Denn nur mit einer überschaubaren Größe kann Inklusion gut gelingen. Wir wünschen uns einfach für unsere Kinder das Beste.

Nimmt die Schule nicht den anderen Schulen Schüler weg?

Im Grundschulbereich: Nein. Wir gehen davon aus, dass durch den Aufbau der Eurode-Schule zwar die Hälfte der Schüler in Pannesheide fehlen wird, dies der Schule, die über großen Platzmangel in Zeiten der OGS klagt, aber eher nützen wird. Andere Grundschulen werden nicht zusätzlich betroffen sein.

Im weiterführenden Bereich: Aktuell wandern viele Schüler nach Aachen ab. Von denen würde ein Teil in Herzogenrath verbleiben. Insgesamt hat die Eurode-Schule aber nur eine Kapazität von 32 Schülern pro Jahrgang. Dies entspricht z.B. der Zahl der Schüler der Grundschule Pannesheide, die sich an einer weiterführenden Schule in Aachen anmelden. Von den 32 Schülern werden bis zu 8 aus dem Inklusionsbereich kommen.

Sind meine Kinder dann nicht Versuchskaninchen?

Das an den europäisch weiterentwickelten Jenaplan angelehnte Konzept ist in NRW nicht das Standard-Modell, so dass die Schule nur unter der Flagge Ersatzschule "eigener Art" beantragt werden kann. Bundesweit und International ist dieses Konzept aber durchaus bereits seit Jahrzehnten erfolgreich. Wir erfinden also das Rad nicht neu und experimentieren nicht herum, sondern greifen auf jahrelang erprobte Konzepte zurück und orienterien uns an erfolgreichen Vorbildern. Darüberhinaus werden wir wissenschaftlich begleitet und orientieren uns an den aktuellen Erkenntnissen wie z.B. der Hattie-Studie.


Ist die Schule nicht teuer?

Wir haben uns dafür entschieden, dass der Schulbesuch bis auf das Mittagessen für die Eltern wie an einer öffentlichen Schule primär kostenfrei sein soll. Die Finanzierung soll über freiwillige Spenden gewährleistet sein. An vergleichbaren Schulen entspricht der Elternbeitrag in der Höhe etwa dem OGS-Beitrag.

Kann mein Kind denn nach der 4. auf eine andere weiterführende Schule?

Selbstverständlich können Kinder zu jeder Zeit auch wechseln, z.B. wenn durch einen Umzug nur noch eine Regelschule in Frage kommt. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die Kinder von der erlernten Selbständigkeit auch in anderen Schulformen sehr profitieren. Dieser Wechsel ist zu jeder Zeit möglich.

Werden die Abschlüsse denn überhaupt anerkannt?

Ja. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Sonst würde die Schule nicht als Ersatzschule genehmigt. Die Schule muss also dafür sorgen, dass die entsprechenden Abschlüsse gemacht werden können.

letzte Aktualisierung: 12.11.14 ds