Schule als Lebensraum

Vor dem Hintergrund der Entwicklung hin zu zunehmend beruflichen Verpflichtungen der Eltern - egal ob allein oder gemeinsam erziehend - sehen wir einen zunehmenden Bedarf für eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Betreuung der Schüler im Nachmittagsbereich.

Darüber hinaus bietet der verpflichtete Ganztag die Möglichkeit, Lernen zeitlich zu entzerren, teilweise in den Nachmittagsbereich zu verlegen und flexibler mit Pausen und Stundenfenstern umzugehen.

Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Eltern im Nachmittagsbereich möglichst entlastet werden sollen, ihre Kinder von einem Kurs zum anderen und damit häufig von einem Ort zum nächsten zu kutschieren. Stattdessen sollen die Lehrer zur individuellen Förderung von musikalischen, künstlerischen oder sportlichen Fähigkeiten zu den Schülern an die Schule kommen.

Ein warmes, gesundes Mittagessen ist in diesem Rahmen selbstverständlich für alle Kinder vorgesehen.

Zur Schule als Lebensraum gehört auch die Tradition, Feste bewusst zu feiern - seien es Schulfeste, aber auch traditionelle Feste wie St. Martin. Gelegenheiten, sich einmal anders zu begegnen und sich als Gemeinschaft zu begreifen.

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